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Erinnerungen an Regensburg

Eva Demski in der Galerie St. Klara

Eva Demski las in der Galerie St. Klara der Katholischen Jugendfürsorge aus ihrem Buch „Den Koffer trag ich selber"



Man bezeichnet sie gerne als die Grande Dame der Frankfurter Literaturszene. Für die Katholische Jugendfürsorge und den Kunst- und Gewerbeverein in Regensburg ist sie in ihrer Eigenschaft als Patin eine ausgezeichnete Botschafterin für den Kunst.Preis: Eva Demski.

So war es für KJF-Direktor Michael Eibl eine große Ehre, die großartige Schriftstellerin in der Galerie St. Klara einen Tag vor der Verleihung des Kunst.Preis für Menschen mit geistiger Behinderung zur Lesung aus ihrem Buch „Den Koffer trag ich selber" begrüßen zu dürfen. In ihrem hoch gelobten Werk hat sie ihre Lebenserinnerungen festgehalten.

Die Gäste in der Galerie St. Klara wurden zu Beginn ihrer Lesung in das Regensburg ihrer Kindheit mitgenommen. Von ihrer Familie schreibt sie, sie sei eine „Insel der Gottlosigkeit in einem Meer von Frömmigkeit" gewesen. „An Gott glaubten wir nicht, an den Tod schon". Eva Demski erinnert sich mit leiser Ironie und Offenheit. Ihre Momentaufnahmen spiegeln deutsche Nachkriegsgeschichte bis zur Gegenwart wider – persönlich, bildstark und wortgewaltig.

Text: Christine Allgeyer
Bild: Michael Scheiner